3. Tag
Bedeckter Himmel, niedrige Basis, lag auf als wir hochfuhren. Irgendwann hats dann die Basis glupft... und Pal und Ich sind als erste nach Norden raus...
Wir hatten eine super Linie gefunden und kämpften uns zusammen von Sonnenloch zu Sonnenloch.
Es waren wieder sehr komische Windverhältnisse, unten am Boden sehr starker NO-Wind ab 2000m jedoch dann von der SW Seite her....
Oben schiebsts unten bremsts, wo fliegst da hin.... na wieder Mal Zickezacke
Das ist das berüchtigte Plateau.... Schluchten und schon 1800 m hoch. Schei.. zu landen noch blöder für retrive....
Hier zeigte mein Vario schon 32 Km/h Wind an, es flog aber noch ganz Lustig....
Über die Plateaukannte in 250 m habe ich dann schon über 80 Sachen gehabt, ohhh.... das war keine gute Idee, aber was hilfts, es war es schon wieder Hardcore.... bei mehr wie 40 Km/h Wind habe ich einen Leebart erwischt und konnte meinen Schirm für 500 hm genug stabilisieren das ich wieder auf Gratniveau kam. Die Landeplätze waren sehr rar, eine sehr rauhe Gegend. Darum musste ich weiter. Als ich über das Tal flog merkte ich wie der Wind kanalisiert wird. Talauswärts mit 50+ .
Das Bild oben, hier hat es mit mit fas Hundert drüber geschoben. Ich wollte eigentlich aufsoaren, aber da war ich auch schon hinter dem Berg.
Das Bild traute ich mich vor dem Berg zu machen 87 Km/h über die Kante ging es dann mit 96Km/h....
Juheeee im Lee isch scheeeeee. Da das Gelände bald wieder anstieg und auch noch sehr rauh war beschoss ich in der nächsten großen Fläche zu landen...Bild
Abspiralt und Rückwärts mit viel viel auf und runter eingeparkt.
Ich riss meinen Schirm runtern und wartete bis ein paar Kinder herbei kamen und mir das wilde Teil hinter mir halfen zu bändigen... 50+ normal und böen ++
Die Leute sind sehr freundlich und Hilfbereit, 1 Std hat mich einer zur nächsten Hauptstasse gefahren. Dort habe ich dann auf das Rückholauto gewartet.
Pal wäre bei diesen Bedingungen sicherlich noch bis ans Meer geflogen (verblasen) hat jedoch bei Km 57 Pech gehabt und landen müssen...